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Slow Food oder die Entdeckung der Langsamkeit



Buono, pulito e giusto”, definiert Carlo Petrini, der Gründer der Slow Food Bewegung die Begriffe der "Neuen Gastronomie". Das heißt gut, sauber und gerecht.
Angefangen hatte alles 1986 mit der Eröffnung einer Mc Donalds Filiale in Rom. Für Carlo Petrini und andere Gleichgesinnte war die Eröffnung einer Fast Food Filiale in der ewigen Stadt ein Angriff gegen die Vielfalt und Originalität der regionalen und italienischen Küche – und sie leisteten Widerstand. Im Zeichen der Schnecke, dem Erkennungszeichen der Slow Food Bewegung, treten sie seitdem für das langsame, bewusste Essen und Genießen ein, für die Freude am Kochen und Entdecken und zeigen, dass mit heimischen Erzeugnissen und alten Sorten viel Genüssliches zu machen ist.


Gut, sauber und gerecht ist das Motto von Slow Food: Was wir essen soll gut schmecken, es soll die Umwelt und unsere eigene Gesundheit nicht schädigen und die Produzenten sollen einen gerechten Lohn für ihre Arbeit erhalten

Keine Fertigmenüs, sondern regionale Produkte, deren Herkunft für den Verbraucher nachvollziehbar ist, kein geklonter Lamm- oder Schafsbraten, keine Gen-Tomaten oder Gen-Mais kommen den Slow Food Anhängern auf den Tisch. Die wachsende Nachfrage für eine regionale und hochwertige Kost vom Erzeuger, die schonend zubereitet wird, zeigt, dass Slow Food im Trend liegt und das Leben von morgen auf dem Gebiet der Ernährung sicherlich beeinflussen wird.
Unterstützung erhalten Produkte mit authentischem Charakter, die auf traditionelle oder ursprüngliche Weise hergestellt werden von den italienischen Ursprungsbezeichnungen, die es beispielsweise für den Vermentino-Wein, den Pecorino-Käse oder das Olivenöl gibt. Sie garantieren Qualität und werten das Produkt auf.
Auf Sardinien verbinden viele Bauern ihre Erzeugnisse mit einem Service-Angebot wie beispielsweise der Verkostung vor Ort oder dem Agriturismo.


Text: Andrea Behrmann

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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu bestaunen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:

>> Traditionelle Käseherstellung
>> Käseherstellung in der Dorfkäserei
>> Torrone: einheimisches Nugat
>> Wein und Reben aus Sardinien
>> Olivenöl aus Sardinien
>> Safran - das rote Gold der Sarden
>> Slow Food, die Entdeckung der Langsamkeit



Schon der chinesische Philosoph Konfuzius sprach: „Es gibt niemanden, der nicht isst und trinkt. Aber nur wenige, die auch den Geschmack zu schätzen wissen.“



Der Verlag Slow Food Editore hat über 60 Titel im Programm, darunter die Führer "Osterie d'Italia", "Formaggi d'Italia" und "Vini d'Italia", eine Koproduktion mit dem römischen Verlag Gambero Rosso

Hier können Sie Slow Food erleben
www.ferien-in-sardinien.com


Alljährlich vergibt der Verlag die begehrten Auszeichnungen für italienische Spitzenweine und Olivenöle der Superlative: "Tre Bicchieri" und "Tre Olive". Auf Sardinien wurde 2007 die Cooperativa Olivicoltori del Campidano di Oristano aus Villaurbana für ihr Extravergine Olivenöl Dop ausgezeichnete.


 
 
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