Immer wieder Sardinien!
Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Die
"Faradda dei Candelieri" in Sassari
>> Die Provinzhauptstadt Sassari
>> Santissima Trinità
di Saccargia
>> Castelsardo: Festung
mit Meerblick
>> Handwerk
in Castelsardo
>> Die "Grotte di Nettuno"
>> Das Weingut Sella &
Mosca
>> Auf den Spuren früher Kulturen
>> Das Capo Caccia
>> Die
Sardegna-Koralle
>> Su
Desclavement: Karfreitag in Alghero
>> M.Accoddi: Geheimnis
aus der Steinzeit
>> Das Silberbergwerk
Argentiera
>> Badesi
Mare - ein Reisebericht
>> Die Costa
Paradiso
>> Die Ferienhalbinsel Stintino
>> Die Asinara Insel
>> Die schönsten
Strände von Stintino nach Alghero
>> Die schönsten Strände
von der Costa Paradiso nach Marina di Sorso
Ryanair fliegt von zahlreichen Zielen
aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Alghero
Cinta
Muraria - Stadtmauer
Torre - Turm
Cattedrale - Kathedrale
Convento - Kloster
Chiostro - Kreuzgang

Der kleine Hafen
von Alghero liegt direkt an der Altstadtmauer. Über das Eingangstor
“Portal de la Mar” gelangt der Besucher geradewegs auf die Piazza
Civica, das pulsierende Zentrum des Altstadtviertels. Hier steht der
Palazzo de Ferrera oder D’Albis aus dem 15. Jahrhundert

Der Turm "Torre
del Portal" aus dem 16. Jahrhundert mit dem Wappenschild der
Krone von Aragon diente einst als Haupteingang der Stadt. Noch bis
ins 19. Jahrhundert wurde das Tor jeden Abend geschlossen
Die wunderschöne
Strandpromenade in Alghero lädt zu langen Spaziergängen
ein
Der Palazzo Lavagna
in der Piazza Civica wurde 1866 auf den Grundmauern eines gotisch-katalanischen
Gebäudes errichtet. Hier wurde der aus einer Genuesischen Adelsfamilie
stammende Richter Giovanni Lavagna geboren
Der Bau der Kathedrale
Santa Maria im gotisch-katalanischem Stil musste aus finanziellen
Gründen mehrmals unterbrochen werden und wurde erst Anfang des
16. Jahrhunderts beendet. Heute wird hier am Nachmittag des Karfreitags
alljährlich die Feier vom Leiden und Sterben Christi „Su
Desclavament“ begangen
Ufficio Informazioni Turistiche
Alghero
Piazza Porta Terra 9 - 07041 Alghero (SS)
Tel.: +39/079/979054
E-Mail: ufficioturismo@comune.alghero.ss.it
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Doria und Sarden: Ob wohl auch die genuesische Familie Doria, die
im 11. Jahrhundert den Ort befestigt hat, von der Sehnsucht nach
Sardinien getrieben wurde? Schon durch die wunderschöne Lage,
auf einer kleinen Landzunge erbaut, an drei Seiten von Wasser umgeben,
ist Alghero, die Stadt an der Westküste etwas Besonderes. Die
Herrschaft der Doria über das Städtchen war im Jahr 1353
mit dem Einfall der Aragonesen zu Ende gelebt. War es die Begierde
nach Besitz, Macht und körperlicher sowie kultureller Erhebung
die den neuen Herrscher König Peter IV. von Aragon zu seinem
Entschluss trieb? Er hatte es eilig Genuesen und Sarden zu vertreiben
und hier Kolonisten aus dem Nordosten Spaniens anzusiedeln. So kam
es, dass die Stadt Alghero ihre katalanische Mundart und spanische
Prägung erwarb.
Die kleine Hafenstadt
in der Provinz Sassari zählt knapp 40.000 Einwohner. Pulsierendes
Zentrum der Altstadt Algheros, in der man unbelästigt vom Autoverkehr
flanieren kann, ist die Piazza Civica mit ihren vielen alten Stadtpalästen.
Ein Minizug und Pferdedroschken laden zu geführten Stadttouren
ein
Video Clip
Alghero
Dicke Mauern umschließen die Altstadt, die auf einem Felsvorsprung
liegt. Schmale Gassen und Steinstufen führen zu den Plätzen
und Kirchen - der alte Stadtkern ist nicht groß und lässt
sich in ein paar Stunden bewundern. Die Bewohner kennen ihren "Palast"
und die Wünsche der Gäste und Urlauber. Kein Ort auf der
Insel hat so viele Hotels, Restaurants, Cafés sowie Souvenir-
und Korallenschmuckläden. Zur Saison verdoppelt sich die Einwohnerzahl
des pittoresken Städtchens fast. Wer sich hier einquartiert,
der mag das quirlige Leben zwischen schönen Palazzi, Kirchen,
dem langen Hausstrand
und den zahlreichen lebendigen Piazze. Und wer keine faulen Tage
mag, der kann seinen Rucksack packen und in der direkten Umgebung
der Nekropole von Angelu Ruju und
dem Nuraghen Palmavera einen Besuch
abstatten. Ein Muss für jeden Alghero-Besucher ist außerdem
ein Ausflug zum spektakulären Capo
Caccia und zur Grotta di
Nettuno.
Sassarese,
Alghero, Castelsardo, Costa Paradiso, Nurra und Anglona auf
einer größeren Karte anzeigen


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Noch heute ist Algheros Altstadt von dicken Befestigungsmauern
und trutzigen Wachtürmen umgeben. Die wuchtigen Stadtmauern
wurden im 12. Jahrhundert von den Doria gebaut und im 14.
bis 16. Jahrhundert von den Aragonesen erweitert und verstärkt.
Der Torre del Portal (auch Porta Reial oder
Porta a Terra) und der Portal de la Mar waren
die Stadttore Algheros, durch die Händlern und Reisenden
Einlass gewährt wurde. Sehenswert sind außerdem
der Torre Esperò Reial (auch Torre
Sulis oder Torre dello Sperone) an der Piazza Sulis, der Torre
Sant Joan (auch Torre di Mezzo) mit seinem Verbindungsgang
zu den Torre del Portal und Esperò Reial sowie der
katalanische Turm Sant Jaumea in beeindruckender
Lage am Meer.
Die Altstadt wartet hingegen mit prachtvollen Palazzi auf.
Einer der katalanischen Prachtpaläste ist der Palazzo
de Ferrera oder D’Albis aus dem 15. Jahrhundert.
Der Palast mit den spitzbogigen Zwillingsfenstern in der Piazza
Civica war Sitz des militärischen Gouverneurs. Im Jahr
1541 hat sogar Karl V. hier logiert. Der auffallend schmale,
vier Stockwerke hohe Palazzo Machin (auch
Casa Doria) aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts
hat seinen heutigen Namen indes von einem Bischof erhalten.
In dem Prachtbau mit Renaissancefassade wohnte im 17. Jahrhundert
der Ordinarius Ambrogio Machin. Das zwischen dem 15. und 16.
Jahrhundert in gotisch-katalanischem Stil erbaute Herrenhaus
Palazzo Guiò (auch Haus Peretti) in
der Via Roma weist drei Zwillingsfenster und drei große
Blendarkaden im Erdgeschoss auf.
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Der Bau der Kathedrale Santa Maria
begann in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, gleich
nach dem Abriss der alten Pfarrkirche. Aus dieser Zeit stammen
die Kapellen und der Glockenturm in gotisch-katalanischem
Stil. Die neuklassizistische Fassade des Doms wurde hingegen
von Michele Dessì Magnetti erst im Jahre 1862 entworfen.
Der achteckige Glockenturm
mit pyramidenförmiger, bunt gekachelter Spitze kann nach
seiner Restaurierung im Jahr 1993 wieder besichtigt werden.
Die Jesuitenkirche San Michele mit ihrer
gut sichtbaren, bunt gekachelten Kuppel wurde indessen zwischen
1661 und 1675 erbaut. Die oktogonale Kuppel der barocken San
Michele Kirche wurde allerdings erst im 19. Jahrhundert mit
den farbigen Ziegeln dekoriert. Heute ist sie eines der Wahrzeichen
von Alghero.
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Die Grotta
di Nettuno zählt zu den schönsten Tropfsteinhöhlen
des Mittelmeeres. Bei einer Führung können nur wenige
Meter, der insgesamt vier Kilometer langen Naturhöhle
mit ihren märchenhaft schönen Tropfsteingebilden
besichtigt werden. Den Eingang der Grotte erreicht man mit
dem Ausflugsboot über das Meer oder über die 654
Stufen zählende "Escala del Cabirol".
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Die Ruinen der Nekropolis von Anghelu
Ruju liegen an der Straße Richtung Porto
Torres. Inmitten weiter Rebflächen der Kellerei
Sella & Mosca schlummern hier antike Felskammern aus
kalkhaltigem Sandstein, die aus der Zeit um 3500 – 1800 v.Chr.
stammen. Insgesamt 38 Gräber sind hier in den Fels gehauen
worden. Ein besonderes Highlight sind die Dekorationen an
den Felswänden, die stilisierte Stierhörner darstellen.
Auf der Straße S.S. 127 in Richtung Porto Conte gelangt
man hingegen zum Nuraghen
Palmavera. Die komplexe Anlage zeigt einen Haupt-
und Nebenturm, einen Innenhof, eine Bastion in Form einer
Ellipse und außerhalb der Turmmauer die Überreste
mehrerer Nuraghen-Hütten.
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Der Küstenabschnitt rund um Alghero wird wegen
seines reichen Korallenvorkommens "Riviera del Corallo"
genannt. Die hier vor der Küste gefischte, rote
Edelkoralle heißt Sardegna-Koralle
und hat einen besonders schön gefärbten harten Kalk,
der sich gut zu Schmuck verarbeiten lässt. Deshalb bieten
die zahlreichen Souvenir- und Schmuckläden in Alghero
auch ein großes Angebot an eleganten, fantasie- und
kunstvoll verarbeiteten Schmuckstücken in Rot-, Orange-
oder Zartrosatönen.
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Alghero hat neben seinem kilometerlangen, feinsandigen
Hausstrand Lido San Giovanni noch viele weitere
schöne, helle Sandstrände,
Naturstrände und idyllisch gelegene Buchten zu bieten.
Außer dem, von einem dichten Wald aus Pinien und Ginster
eingerahmten, Strand Maria Pia am Stadtrand
von Alghero locken die beliebten Spiagge Le Bombarde,
Lazaretto und Mugoni sowie
die in Tausend Blautönen leuchtende malerische Cala
di Porticciolo alljährlich zahlreiche Urlauber
an die berühmte Korallenküste Sardiniens.
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Text: Andrea
Behrmann, Fotos: Paolo Succu (12) und MMV (6)
Letztes Update: 14. Oktober 2009
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