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Unser Tipp:

Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Der Badeort Villasimius
>> Das Archäologische Museum in Villasimius
>> Die alte Festung von Villasimius
>> Die römische Therme von Santa Maria
>> Das Schutzgebiet Capo Carbonara"
>> Segeltörn mit der Matilda II
>> Das idyllische Hinterland
>> Castiadas eine ehemalige Strafkolonie
>> Jugendstilvillen in San Gregorio
>> Die Costa Rei
>> Feuchtgebiete an der Ostküste
>> Das Zitrusfrüchtestädtchen
>> Das Kastell von Quirra
>> Die Ur-Stätten der Sarden
>> Arsenopyrit im Sarrabus-Gerrei
>> Nightlife an der Südküste
>> Die schönsten Badeziele





Unterkünfte im Sarrabus-Gerrei:
B&B Su Pasiu in Muravera
B&B I Glicini in San Vito
Ferienwohnungen Nurazzolas bei Villaputzu

Unser Tipp:

Ferienhaus Villa Francesco in San Priamo


Wie heißt das auf Italienisch?
Città - Stadt
Fiume - Fluss
Pianura - Ebene
Valle - Tal
Stagno - Lagunensee
Agrumi - Zitrusfrüchte
Arancia - Apfelsine
Limone - Zitrone

Sardinien, die Chiesa San Nicola di Bari in Muravera
Die Chiesa San Nicola di Bari in Muravera

Wichtige Adressen:
AAST Muravera
Via Machiavelli, 3 - Muravera
Tel.: +39/070/9930760
Muravera: Strände, Flüsse und Zitrusfrüchte



Das Städtchen Muravera liegt im nördlichen Teil des Sarrabus-Gebiet, dort wo der stattliche Flumendosa-Fluss ins Meer mündet. Es ist das wichtigste Zentrum des Sarrabus. Einst gehörte das Städtchen dem Hoheitsgebiet der Gallura an, später fiel es unter die Herrschaft der italienischen Seemacht Pisa und des spanischen Königshaus Aragon. Unter der spanischen Herrschaft wurden zwischen den 16. und 17. Jahrhundert die berühmten Sarazenentürme an der Küste errichtet. Sie dienten dazu die Bevölkerung vor den Überfällen feindlicher maurischer Piraten zu warnen. Da die Türme in Sichtkontakt standen, konnten Nachrichten übermittelt werden.


Sardinien, Muravera, Zitrusfrüchtestädtchen
Murales zum Thema Zitrusfrüchte


Bei Muravera stehen beispielsweise die Türme Torre 10 Cavalli, Torre Salinas und Torre Porto Corallo. Das in einem Flusstal, zwischen Hügeln und Lagunenseen eingebettete Städtchen zählt heute knapp 5000 Einwohner. Das mediterrane Klima und eine ausgedehnte, fruchtbare Ebene, die sich fast bis an die Küste erstreckt, ermöglichen in diesem Gebiet wirklich ertragreiche Ernten. Seit Generationen schon bestreitet die Bevölkerung ihr Einkommen deshalb auch durch die Landwirtschaft, hauptsächlich Obstanbau: Zitronen und Orangen aus Muravera sind auf der ganzen Insel bekannt und so berühmt wie die Sagra degli Agrumi (das Zitrusfrüchte-Fest) das alljährlich im März oder Anfang April stattfindet. Wer die exquisiten, saftigen Apfelsinen kosten möchte und sich vom Kunsthandwerk dieser Region verzaubern lassen möchte, sollte hier dann unbedingt vorbeischauen.
Südlich des Gemeindegebietes erstrecken sich die endlos langen hellen Sandstrände Muraveras, die selbst zur Saison nicht überfüllt sind: Foce del Flumendosa, San Giovanni, Saline und Colostrai. Hier liegen auch die für die Flora und Fauna Sardiniens so wichtigen Stagni (Lagunenseen): Saline, Colostrai und Feraxi. Wer an Natur und Artenschutz interessiert ist, kann hier mit etwas Glück Flamingos, Stelzenläufer, Blässhühner, Teichhühner und Stockenten beobachten.



Text: Andrea Behrmann


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