Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
>> Der Badeort Villasimius
>> Das Archäologische Museum in Villasimius
>> Die alte Festung von Villasimius
>> Die römische Therme von Santa Maria
>> Das Schutzgebiet Capo Carbonara"
>> Segeltörn mit der Matilda II
>> Das idyllische Hinterland
>> Castiadas eine ehemalige Strafkolonie
>> Jugendstilvillen in San Gregorio
>> Die Costa Rei
>> Feuchtgebiete an der Ostküste
>> Das Zitrusfrüchtestädtchen
>> Das Kastell von Quirra
>> Die Ur-Stätten der Sarden
>> Arsenopyrit im Sarrabus-Gerrei
>> Nightlife an der Südküste
>> Die schönsten Badeziele
Città - Stadt
Fiume - Fluss
Pianura - Ebene
Valle - Tal
Stagno - Lagunensee
Agrumi - Zitrusfrüchte
Arancia - Apfelsine
Limone - Zitrone

Die
Chiesa San Nicola di Bari in Muravera
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Das Städtchen Muravera liegt im nördlichen
Teil des Sarrabus-Gebiet, dort wo der stattliche Flumendosa-Fluss
ins Meer mündet. Es ist das wichtigste Zentrum des Sarrabus.
Einst gehörte das Städtchen dem Hoheitsgebiet der Gallura
an, später fiel es unter die Herrschaft der italienischen Seemacht
Pisa und des spanischen Königshaus Aragon. Unter der spanischen
Herrschaft wurden zwischen den 16. und 17. Jahrhundert die berühmten
Sarazenentürme an der Küste errichtet.
Sie dienten dazu die Bevölkerung vor den Überfällen
feindlicher maurischer Piraten zu warnen. Da die Türme in Sichtkontakt
standen, konnten Nachrichten übermittelt werden.

Murales zum Thema Zitrusfrüchte
Bei Muravera stehen beispielsweise die Türme Torre
10 Cavalli, Torre Salinas und Torre
Porto Corallo. Das in einem Flusstal, zwischen Hügeln
und Lagunenseen eingebettete Städtchen zählt heute knapp
5000 Einwohner. Das mediterrane Klima und eine ausgedehnte, fruchtbare
Ebene, die sich fast bis an die Küste erstreckt, ermöglichen
in diesem Gebiet wirklich ertragreiche Ernten. Seit Generationen
schon bestreitet die Bevölkerung ihr Einkommen deshalb auch
durch die Landwirtschaft, hauptsächlich Obstanbau: Zitronen
und Orangen aus Muravera sind
auf der ganzen Insel bekannt und so berühmt wie die Sagra
degli Agrumi (das Zitrusfrüchte-Fest) das alljährlich
im März oder Anfang April stattfindet. Wer die exquisiten,
saftigen Apfelsinen kosten möchte und sich vom Kunsthandwerk
dieser Region verzaubern lassen möchte, sollte hier dann unbedingt
vorbeischauen.
Südlich des Gemeindegebietes erstrecken sich die endlos langen
hellen Sandstrände Muraveras,
die selbst zur Saison nicht überfüllt sind: Foce
del Flumendosa, San Giovanni, Saline
und Colostrai. Hier liegen auch die für die
Flora und Fauna Sardiniens so wichtigen Stagni (Lagunenseen): Saline,
Colostrai und Feraxi. Wer
an Natur und Artenschutz interessiert ist, kann hier mit etwas Glück
Flamingos, Stelzenläufer, Blässhühner, Teichhühner
und Stockenten beobachten.
Text: Andrea Behrmann
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