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Unser Tipp:

Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Der Badeort Villasimius
>> Das Archäologische Museum in Villasimius
>> Die alte Festung von Villasimius
>> Die römische Therme von Santa Maria
>> Das Schutzgebiet Capo Carbonara"
>> Segeltörn mit der Matilda II
>> Das idyllische Hinterland
>> Castiadas eine ehemalige Strafkolonie
>> Jugendstilvillen in San Gregorio
>> Die Costa Rei
>> Feuchtgebiete an der Ostküste
>> Das Zitrusfrüchtestädtchen
>> Das Kastell von Quirra
>> Die Ur-Stätten der Sarden
>> Arsenopyrit im Sarrabus-Gerrei
>> Nightlife an der Südküste
>> Die schönsten Badeziele


Unterkünfte im Sarrabus-Gerrei:
Ferienhäuser und Ferienwohnungen an der Costa Rei
Apartmentanlage I Fenicotteri in Torre Salinas
B&B I Glicini in San Vito

Unser Tipp:

Ferienhaus Villa Francesco in San Priamo



Wie heißt das auf Italienisch?
Parco - Park
Monte - Berg
Gola - Schlucht
Fiume - Fluss
Cascata - Wasserfall
Fonte - Quelle
Leccio - Steineiche
Cervo - Hirsch

Sardinien, Villasimius, Trekking-Tour im Monte dei Sette Fratelli Foto: Paolo Succu
Trekking-Tour im Monte dei Sette Fratelli


Wichtige Adressen:
Info
Coop. Monte dei Sette Fratelli

Via Centrale - 09040 Castiadas
Tel.: +39/0709947200
Monte dei Sette Fratelli - im Reich der sardischen Hirsche

Was macht man an einem Tag, an dem man nicht an den Strand will? Erst mal frühstücken und feste Schuhe anziehen. Und dann? Noch den Rucksack packen. Vielleicht ins gebirgige Innere des Sarrabus fahren, zum Monte dei Sette Fratelli. Oder einen Spaziergang auf dem Wanderwegen des Monte Minniminni machen. Hier, in der endlos weiten und verwunschenen Gebirgswelt des Sarrabus kann man wandern, gemütlich gehen - stundenlang aber auch tagelang.

Sardinien, Villasimius, Monte Minniminni Foto: Paolo Succu
Der Monte Minniminni

Die kahlen Bergspitzen des Granitmassiv Sette Fratelli erheben sich über Steineichenwälder und Mastixbäume.
Genau sieben Gipfel zählt der Wanderer, wenn seine Augen das Bergmassiv hochklettern zu den Spitzen in den Himmel - daher der Name Sette Fratelli (dt. sieben Brüder). Der höchste Gipfel ist die Punta Sa Ceraxa. Viele Jahre hat es gedauert, bis man dieses riesige Gebiet unter Naturschutz gestellt hat. Früher packte die Schäfer und Holzhändler die Lust auf mehr Ware und neue Weideflächen. Dann wurden die Bäume einfach abgebrannt oder abgeholzt. Heute hat man sich, aus Sorge um die Zukunft der Wälder, der seltenen Tier- und Pflanzenarten die hier leben, der Natur genähert und den Parco dei Sette Fratelli geschaffen. Viele Forstwege, die ehemaligen sentieri dei carbonai, kann man hier gehen, sie sind erstaunlich gut ausgeschildert. Man tritt mit seinen Wanderschuhen auf dieselben Wege, über die schon Schäfer und Händler mit ihren voll gepackten Maultieren gegangen sind. Nicht immer findet sich der sardische Hirsch zur verabredeten Zeit ein. Doch mit etwas Glück können Wanderer und Spaziergänger ihn beobachten. Begleitung bei Wanderungen bietet vor Ort die Kooperative Monte dei Sette Fratelli.
Nicht weit entfernt von den Dörfern Santa Barbara und Castiadas liegen die verschlungenen Wald- und Wanderwege, die durch die kleine Bergwelt des Monte Minniminni führen.
Die Spitze liegt bei 725 Metern. Überall, auch hier, hat die Natur am Hang ihre prachtvollen Steineichen, Erdbeer- und Mastixbäume gestellt, umringt von duftendem Macchiagesträuch.

Text: Andrea Behrmann. Foto: Paolo Succu.


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