Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
>> Der Badeort Villasimius
>> Das Archäologische Museum in Villasimius
>> Die alte Festung von Villasimius
>> Die römische Therme von Santa Maria
>> Das Schutzgebiet Capo Carbonara"
>> Segeltörn mit der Matilda II
>> Das idyllische Hinterland
>> Castiadas eine ehemalige Strafkolonie
>> Jugendstilvillen in San Gregorio
>> Die Costa Rei
>> Feuchtgebiete an der Ostküste
>> Das Zitrusfrüchtestädtchen
>> Das Kastell von Quirra
>> Die Ur-Stätten der Sarden
>> Arsenopyrit im Sarrabus-Gerrei
>> Nightlife an der Südküste
>> Die schönsten Badeziele
Parco - Park
Monte - Berg
Gola - Schlucht
Fiume - Fluss
Cascata - Wasserfall
Fonte - Quelle
Leccio - Steineiche
Cervo - Hirsch

Trekking-Tour
im Monte dei Sette Fratelli
Info
Coop. Monte dei Sette Fratelli
Via Centrale - 09040 Castiadas
Tel.: +39/0709947200
|
|
Was macht man an einem Tag, an dem man nicht an den Strand will?
Erst mal frühstücken und feste Schuhe anziehen. Und dann?
Noch den Rucksack packen. Vielleicht ins gebirgige Innere des Sarrabus
fahren, zum Monte dei Sette Fratelli. Oder einen
Spaziergang auf dem Wanderwegen des Monte Minniminni
machen. Hier, in der endlos weiten und verwunschenen Gebirgswelt
des Sarrabus kann man wandern, gemütlich gehen - stundenlang
aber auch tagelang.

Der Monte Minniminni
Die kahlen Bergspitzen des Granitmassiv Sette Fratelli
erheben sich über Steineichenwälder und Mastixbäume.
Genau sieben Gipfel zählt der Wanderer, wenn seine Augen das
Bergmassiv hochklettern zu den Spitzen in den Himmel - daher der
Name Sette Fratelli (dt. sieben Brüder). Der
höchste Gipfel ist die Punta Sa Ceraxa. Viele
Jahre hat es gedauert, bis man dieses riesige Gebiet unter Naturschutz
gestellt hat. Früher packte die Schäfer und Holzhändler
die Lust auf mehr Ware und neue Weideflächen. Dann wurden die
Bäume einfach abgebrannt oder abgeholzt. Heute hat man sich,
aus Sorge um die Zukunft der Wälder, der seltenen Tier- und
Pflanzenarten die hier leben, der Natur genähert und den Parco
dei Sette Fratelli geschaffen. Viele Forstwege, die ehemaligen
sentieri dei carbonai, kann man hier gehen, sie
sind erstaunlich gut ausgeschildert. Man tritt mit seinen Wanderschuhen
auf dieselben Wege, über die schon Schäfer und Händler
mit ihren voll gepackten Maultieren gegangen sind. Nicht immer findet
sich der sardische Hirsch zur verabredeten Zeit
ein. Doch mit etwas Glück können Wanderer und Spaziergänger
ihn beobachten. Begleitung bei Wanderungen bietet vor Ort die Kooperative
Monte dei Sette Fratelli.
Nicht weit entfernt von den Dörfern Santa Barbara
und Castiadas liegen
die verschlungenen Wald- und Wanderwege, die durch die kleine Bergwelt
des Monte Minniminni führen.
Die Spitze liegt bei 725 Metern. Überall, auch hier, hat die
Natur am Hang ihre prachtvollen Steineichen, Erdbeer- und Mastixbäume
gestellt, umringt von duftendem Macchiagesträuch.
Text: Andrea Behrmann. Foto: Paolo Succu.
<
zurück
|