Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
>> Der Badeort Villasimius
>> Das Archäologische Museum in Villasimius
>> Die alte Festung von Villasimius
>> Die römische Therme von Santa Maria
>> Das Schutzgebiet Capo Carbonara"
>> Segeltörn mit der Matilda II
>> Das idyllische Hinterland
>> Castiadas eine ehemalige Strafkolonie
>> Jugendstilvillen in San Gregorio
>> Die Costa Rei
>> Feuchtgebiete an der Ostküste
>> Das Zitrusfrüchtestädtchen
>> Das Kastell von Quirra
>> Die Ur-Stätten der Sarden
>> Arsenopyrit im Sarrabus-Gerrei
>> Nightlife an der Südküste
>> Die schönsten Badeziele
Villasimius ist für seine seine zahlreichen
feinsandigen Strände, seine einsamen Buchten und sein Karibikblaues
Wasser berühmt

Von der Festung Fortezza Vecchia genießt
man einen weiten Blick auf die Küste. Die mittelalterlichen Gemäuer
wurden im 16. Jahrhundert von den Spaniern befestigt

Der kleine Jachthafen von Villasimius
liegt rechts neben der mittelalterlichen Festung, nur wenige Meter
vom berühmten Spiaggia del Riso entfernt
Paese - Dorf
Abitanti - Einwohner
Via - Strasse
Casa - Haus
Mare - Meer
Spiaggia - Strand
Porto - Hafen

Villasimius besitz auch einen
18-Loch-Golfplatz. Die Anlage befindet sich vor den Toren des Ferienortes
mit Blick auf den Meerpark Area Marina Protetta di Capo Carbonara
Ufficio Turistico
di Villasimius
Piazza Giovanni XXIII - Villasimius
Tel.: +39/070/7930271
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Villasimius ist vor allem für seine feinsandigen, hellen
Strände, seine einsamen felsigen Buchten, sein Karibikblaues
Wasser, und sein hippes Nachtleben unter den Sternen berühmt.
Simius, Porto Giunco und
Punta Molentis gehören
zu den besten und atemberaubendsten Badezielen der Insel.
Villasimius blickt auf eine lange, wechselhafte Geschichte zurück
und entwickelte sich erst im Laufe des 20. Jahrhunderts zum hippen
und mondänen Badeort der Südküste. Schon Nuragher,
Phönizier, Römer, Spanier, Adel, Bürgertum, Künstler
und Literaten gaben sich in hier ein Stelldichein.

Villasimius hat sich erst im Laufe
des letzten Jahrhunderts zum mondänen Badeort und Trendziel
vieler Jugendlicher entwickelt
Das augenblicklich knapp 3500 Einwohner zählende Dorf, das
zuvor Carbonara hieß, lag in einem bis zum
9. Jahrhundert relativ dicht besiedeltem Gebiet. Als die Einfälle
der Barbaren das Leben in der blühenden Küstenregion immer
unsicherer machten, verließen die Bewohner das Land für
lange Zeit. Erst 1838 wurde die eigenständige Gemeinde Carbonara
gegründet, die auf Entscheid des Gemeinderates 1862 in Villasimius
umbenannt wurde.
Der Spiaggia di Porto Giunco gehört
zu den besten und atemberaubendsten Stränden der Insel
Heute ist der Ort zum Trendziel von Cagliaritanern und Urlaubern
geworden. Tagsüber entspannt man sich an den vielen Stränden
entlang der Küstenstraße und nachts taucht
man ein in das Ausgehviertel mit Shops, Diskos und Bars. Die Läden
haben in der Saison bis Mitternacht geöffnet, die Bars und
Discos schließen erst im Morgengrauen.
Die Via del Mare und die Piazza Giovanni
sind der Mittelpunkt des Dorfes. Hier trifft man sich ab 20:00 Uhr,
wenn die Tagestouristen weggefahren sind. Ganz in der Nähe
liegt die einladende Trattoria Stella d'Oro, in
der Ernst Jünger in den 1950-er Jahren gewohnt
hatte, als er an seinem Werk Am Sarazenenturm schrieb,
für das er 1956 den Literaturpreis der Stadt Bremen erhielt.
Wer im Urlaub nicht nur Strand,
sondern auch mal Kultur genießen möchte, findet in Villasimius
außerdem einige antike Stätten. Fast 2000 Jahre Küstengeschichte
dokumentieren diese Zeugnisse aus der Vergangenheit: Neben den Ruinen
einiger Protonuraghen aus der Zeit um 1900 v. Chr. und eines phönizisch-römischen
Heiligtums aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. hat man im Gemeindegebiet
von Villasimius auch noch die Überreste einer Nekropole aus
dem2. Jahrhundert n. Chr., einer römischen Therme
aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. und einer mittelalterlichen
Festung aus dem 14. Jahrhundert gefunden. Die archäologisch
und historisch bedeutsamen Ausgrabungsstätten sind zwar mit
einem Hinweisschild gekennzeichnet, doch leider gibt es heute nur
noch wenige Überresten der vergangenen Hochkulturen zu sehen.
Die Funde, die bei den Ausgrabungen freigelegt wurden, werden heute
im kleinen archäologischen
Museum aufbewahrt.
Rundreise
Sarrabus-Gerrei: Traumhafte Küsten und ein Granitmassiv im Südosten
von Sardinien auf einer größeren Karte anzeigen
Text: Andrea Behrmann, Fotos: Andrea Behrmann,
Paolo Succu. Letztes Update: 23. Juni 2010.
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