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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:

>> Villaggio Minerario Ingurtosu
>> Piscinas: Maxi-Dünen und blaues Wunder
>> Zwischen Romantik und Kampfgeschwadern - Urlaub an der Costa Verde
>> Montevecchio: Industriearchäologie im Märchenwald
>>Funtanazza: Abbruchbude in Traumlage

Minihotel
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Ferienhäuser
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Der Brunnen der Bergwerksanlage



Wie heißt das auf Italienisch?
Ambiente - Umwelt
Pozzo - Brunnen, Schacht
Miniera - Bergwerk







Leergefegte Plätze und Gassen in Montevecchio

Wichtige Adressen:

Info: Pro Loco di Guspini
Via San Nicolò, 17 - 09036 Guspini (MC)
Tel. 070 970384 - info@prolocoguspini.it

Info: IGEA SpA
Tel.: +39/0781/491300
Mobil: +39/348.1549556
segr.igea@virgilio.it
Die Firma IGEA bietet in den Sommermonaten Führungen in den Bergbaugebieten Porto Flavia, Galleria Henry, Galleria Villamarina, Grotta Santa Barbara, Funtana Raminosa und Montevecchio;


Industriearchäologie im Märchenwald: Die Bergwerksanlagen von Montevecchio

Ginsterbüsche, Mandelbäume, Pfirsichbäume und Akazien, Wildkatzen, Füchse, Marder, Wildschweine, Falken, Bussarde, der Bonelli-Adler und zahllose weitere Vogelarten und die größte Population des vom Aussterben bedrohten sardischen Hirsches: Hier leben sie, in den dichten Wäldern der Costa Verde! In Montevecchio, dem Zentrum der ehemaligen Bergbauindustrie jedoch ragen imposante Fördertürme in den Himmel, schneiden Hunderte Meter lange, verrottete Förderbände Schneisen in die Landschaft, riesige Abräumhalden kleben an den Berghängen.
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Blick auf die Miniere di levante

In Montevecchio wurde ab 1848 etwa 100 Jahre lang industriell Blei, Silber und Zink abgebaut. Doch seit der letzten Minenschließung im Jahre 1991 ist es ruhig geworden in dem ehemaligen Bergarbeiterdorf. In vielen der alten Arbeiterheimen sind heute Sozialwohnungen untergebracht, die Plätze und breiten Straßen sind wie leergefegt, das kleine Postamt hat noch drei Stunden am Tag geöffnet. Im prachtvollsten Gebäude des Dorfes, dem ehemaligen Direktionsgebäude, ist ein kleines Museum untergebracht: Hier gibt es Szenen aus dem Leben der Bergarbeiter zu sehen, in der Technikabteilung ist ein Schaufelbagger ausgestellt, der in den Minen von Montevecchio entwickelt wurde. Der Schwermaschinenhersteller Atlas Copco hat das hier entstandene Minenfahrzeug an Bergwerke in der ganzen Welt verkauft.



Einige der ehemaligen Bergwerksanlagen sind heute zu besichtigen. Kleine Vereine und Verbände versuchen Teile der Anlagen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Aber auch ein Streifzug mit dem Auto auf den Holperstraßen durch das ehemalige Bergbaugebiet hat seinen Reiz. Immer wieder schlängeln sich Förderbänder durch die Täler, ragen Fördertürme in den stahlblauen Himmel, glitzern Wasserreservoirs und ehemalige Wasch- und Vorsortieranlagen im Sonnenlicht. Doch es ist ruhig geworden im „Geomineralpark Montevecchio“. So erobern Ginsterbüsche, Mandelbäume, Wildkatzen, Wildschweine und Hirsche langsam aber sicher ihr Revier an der Costa Verde wieder zurück.
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Text: Timo Gerd Lutz
letzte Änderung: 07. Oktober 2005



 

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