Posada
Reise ins Mittelalter und auf die Burg der Saubohne
Enge, verwinkelte Gassen, Treppen, Natursteinhäuser und eine weißgetünchte Kirche - die Altstadt Posadas ist ein Flecken wie aus dem Bilderbuch. Umgeben von einer Schwemmlandebene mit grünen Weiden, Zitronenbäumen und Kakteen, schlängelt sie sich um einen grün bewachsenen Kalksteinkamm. Wer hierher verschlagen wird, fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Dem mittelalterlichen Flair mit einem malerischen Gewirr von schiefen Häusern, engen Torbögen und steilen Treppengängen und der dörflichen Stille kann sich niemand entziehen – welch ein Kontrast zu den wunderschönen, von Schirmpinien eingerahmten Stränden von Posada, Su Tiriartzu und Orvile, wo im Sommer Sommerstimmung und Heiterkeit herrschen.

Einen schönen Blick auf die Flussauen der Stadt hat man vom Kirchenvorplatz der frisch renovierten, ehemaligen Pfarrkirche Sant'Antonio Abate, die aufgrund ihres schönen barocken Altars, der bis zur Gewölbedecke reicht, einen Blick lohnt. Gekrönt wird der idyllische Anblick des Burgbergs von Posada schließlich von dem "Castello della Fava" - der Saubohnenburg.
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Von der Burganlage sind aber noch wenige Mauern und Zinnen übriggeblieben. Mittendrin steht der viereckige, etwa 20 Meter hohe und restaurierte Turm. Er stammt vermutlich aus der Judikatszeit, und wurde unter der Herrschaft von Pisa verstärkt, aber erst im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Die Sicht von der schwindelerregend hohen Aussichtsplattform auf die Küste und die Schwemmlandebene ist atemberaubend!
Eine Legende erklärt den kuriosen Namen der Burganlage: Während einer der zahlreichen Piratenüberfällen der sardischen Ostküste um das Jahr 1300 wollten die Sarazenen die Burg von Posada umzingeln und die Bevölkerung aushungern. Von ihrer Not getrieben griffen die verzweifelten Bewohner zu einer List: Sie fütterten eine Taube mit dem letzten noch auf der Burg vorhandenen Lebensmittel, einer Hand voll Saubohnen. Sie verletzten das Tier leicht, so dass es im Feldlager der Feinde erschöpft und überfüttert zu Boden fiel. Als die Belagerer sahen dass, die in der Burg verschanzten Bürger von Posada über soviel Nahrung im Überfluss verfügten, um damit Tauben füttern zu können, gaben sie ihren Plan auf, die Burg auszuhungern.

Auskunft: Fremdenverkehrsamt Ufficio Turistico Posada im Centro di Educazione Ambientale e alla Sostenibilità di Casa delle Dame - +39 0784 194 9588 – Web 

 
Mehr Informationen zum Castello della Fava: Tel. +39 347 4801421 - Öffnungszeiten Dezember- Oktober 9-13 und 15-18 Uhr, im Sommer durchgehend ab 9 Uhr bis eine Stunde vor Sonnenuntergang. Öffnungszeiten können variieren - Website des Italienischen Kulturministeriums - Eintritt 2,50 Euro.
Timo Lutz
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