Giara di Gesturi - MTB
Mit dem Mountainbike auf das einzigartige Hochplateau
Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen
Strecke 38,4km, 4:00Std., 486Hm, tiefster/höchster Punkt 210/595 m, maximale Steigung 9%, maximales Gefälle 8%, mittlere Steigung 8%.
Verkehrsaufkommen Auf den Pisten praktisch keines, auf den Straßen gering.
Anspruch Kondition: ** Fahrtechnik: * Variante B: Fahrtechnik: *** 
Verpflegungsmöglichkeiten Am Startpunkt in Tuili, auf der Auffahrt in Genuri und Sini.
Startpunkt und Anfahrt Start- und Endpunkt ist am Kirchvorplatz der Kirche San Pietro in Tuili (Via Matteotti). Tuili liegt an der SP 44, westlich von Barumini (Gesturi).
Resümee Eine einfache, mittellange und sehr schöne Tour, die von jedem gefahren werden kann. Durch malerische, kleine Dörfer geht es bald auf das Plateau, die Giara di Gesturi. Eine gute, ebene Piste zieht durch das Naturschutzgebiet mit seinen zahlreichen Tieren. Besonders im Frühjahr, wenn die Ebene teilweise unter Wasser steht, kann man auf Wildpferde treffen. Unzählige Blumen blühen dann, und auch der Blick vom Plateau in die weite Umgebung ist bezaubernd.
Varianten Variante A: Eine sehr kurze Pistenquerverbindung kürzt ab. Variante B: Ein nicht einfach zu findender und abenteuerlicher Pfad führt nahe der Plateaukante entlang und umgeht einen Teil der Retourpiste.
Wichtig Die flachen »Seen« sind im Sommer und Herbst meist trocken. Insbesondere die Flora zeigt sich im Frühjahr von der besten Seite. Je nach Ort der Zufahrt wird Eintritt verlangt; von Gonnosno aus bis dato nicht. Gatter sind zu schließen!
Sehenswert Bei Barumini: Nuraghe Su Nuraxi; Sardegna In Miniatura. Las Plassas: Castello di Las Plassas.
 
 
Die Giara di Gesturi ist eine nahezu ebene, etwa 12 km lange und 5 km breite Hochfläche und unter anderem für die hier lebenden Giara-Pferde bekannt.
Vom Startpunkt aus geht es auf Pisten, kleinen Nebenstraßen ohne Verkehr und der kaum befahrenen SP 45 in westlicher Richtung am Fuße der Giara entlang. Die malerischen kleinen Dörfer Genuri und Sini werden durchfahren. Vor allem in Letztgenanntem sind die Gassen schön gepflastert und Wandmalereien zieren so manches Gebäude. Die kleine Straße, hoch auf das Plateau, ist nicht allzu steil, nur ein kurzes Stück mit Natursteinbelag direkt vor Erreichen der Hochebene steigt etwas kräftiger. Auf dem ersten Teil des Plateaus ist die Vegetation eher niedrig. Mit etwas Glück bekommt man eine Herde Wildpferde oder andere hier wild oder halbwild lebende Tiere zu Gesicht, besonders wenn nach Regenfällen oder im Frühling die flachen Tümpel und Seen voll Wasser sind. Man rollt auf guten Pisten nahezu eben über das Plateau. Nun findet sich eher lockerer Baumbewuchs und bald ist das östliche Ende der Giara erreicht. (Hier kann die Tour abgekürzt werden, Var. A.) Rechter Hand kann eine Nuraghe besichtigt werden. (Von hier startet der nicht einfach zu findende Pfad der Variantenrückfahrt.)
Zurück auf der Hauptroute wird die Piste bald etwas schlechter und erdig und man erreicht den Parkplatz der Zufahrt von Tuili, auf der es moderat fallend auf Asphalt zum Ausgangspunkt zurückgeht.
 
  • START in Tuili an der Kirche Chiesa San Pietro. GERADEAUS in Blickrichtung, als verließe man die Kirche (Nordwesten) entlang einer Mauer zur Linken des Weges (Via Matte­otti). Am Mauerende ein kurzer Versatz Links-Rechts.
  • An der direkt darauf folgenden Kreuzung diagonal GERADEAUS minimal steigen (Viale Cimitero).
  • An einer Gabelung leicht RECHTS.
  • An einer weiteren Kreuzung abermals diagonal GERADEAUS.
  • An einer Gabelung LINKS und etwas fallen. Der Asphalt endet.
  • An einer Kreuzung GERADEAUS.
  • Am H-förmigen Anschluss LINKS auf die SP 45 wechseln und auf dieser
  • RECHTS nach Genuri. Bald wird Genuri Richtung Sini durchfahren.
  • Am Ortsanfang von Sini GERADEAUS auf der Via Genuri in das Dorf hinein. Kurz darauf links in die Via Costante und sogleich rechts in die Via Cagliari. Auf dieser in einem weiten Linksbogen durch den Ort und an der Piazzetta, bei der Madonnenstatue rechts. Bald wieder das Dorf verlassen (Wandmalereien).
  • Gut 100 m vor einem Stoppschild an der SP 45 leicht RECHTS Richtung »Parco de la Giara« (mittlerer Zweig der Dreifachgabelung). 100 m weiter endet der Asphalt.
  • An einem Pistendreieck RECHTS.
  • Kurz darauf an einer flachen Kreuzung LINKS und an der direkt
  • folgenden Gabelung abermals LINKS und eben weiter.
  • An einer Gabelung RECHTS leicht bergan.
  • Etwa 300 m weiter, an einer versetzten Kreuzung, RECHTS und auf Asphalt steigen. Diesem Hauptweg nun auf das Plateau, bald durch zwei Serpentinen, folgen. Kaum 3 km weiter passiert man einen Wanderparkplatz und auf Naturstein und Beton werden in einem abschließenden Bogen die letzten Meter bergan bewältigt.
  • An einem Tor ist die Hochebene erreicht. Der Hauptpiste leicht RECHTS Richtung »Casa Lavra« folgen.
  • An einer Einmündung von rechts GERADEAUS weiter.
  • An einer Gabelung RECHTS.
  • An einer weiteren Abzweigung nach links nun GERADEAUS.
  • Man passiert die Funtana Mianu. Ein Tor. An der Mauer eine Übersteighilfe. Zwei jeweils von rechts folgende Einmündungen führen zu den Seen. Auf der Hauptpiste bleiben.
  • Am Haus zur Linken GERADEAUS durch/über die Mauer (Tor).
  • An der Einmündung einer Auffahrt mit Tor von links GERADEAUS weiter.
  • An einer Einmündung LINKS (zur Rechten ein See). Auf der Hauptpiste bleiben.
  • Direkt nach einer Einmündung, bei Tierunterständen zur Rechten, an der Gabelung LINKS. (Nahezu geradeaus die Abkürzung der VARIANTE A.) Eine spitze Einmündung von links ignorieren. Bald folgt ein Rechtsknick der Piste und eine Hochspannungsleitung wird unterfahren (Tümpel und Seen).
  • Von rechts mündet die Route der Rückfahrt ein. Noch kurz GERADEAUS und am Tor das Gelände verlassen.
  • Am Parkplatz nun retour wie gekommen. (RECHTS zur Nuraghe zweigt VARIANTE B ab.)
  • An der Gabelung nun LINKS.
  • An der Einmündung von links scharf LINKS abbiegen. (Man befindet sich nun nur etwa 150 m südlich der Abzweigung der Abkürzung, Variante A, die hier von rechts einmündet.) Kurz darauf bei einem Haus zur Linken auf der Hauptpiste weiter »durch die Mauer«.
  • An der auf eine ältere, kleine Mauer folgenden unscheinbaren Gabelung LINKS, bald auf schlechterer Piste weiter.
  • An der Pistenkreuzung GERADEAUS weiter.
  • An einem Wegedreieck LINKS. Man fährt entlang eines Zaunes. Auf der Hauptpiste bleiben.
  • Von links mündet die Variante B ein. GERADEAUS und kurz darauf das Gelände verlassen.
  • Durch das Gatter und am Parkplatz LINKS der kleinen Str. bergab folgen. Auf dem Hauptweg bis Tului bleiben.
  • Bei Tuili direkt hinter der Bachbrücke RECHTS. 
  • An der sogleich folgenden Kreuzung links bergab in die Via Marmilla. Den folgenden Platz GERADEAUS überqueren in die Via 4 Novembre.
  • Im leichten Linksbogen sogleich am kleinen, dreieckigen Platz, etwas rechts hoch und links auf die Via San Pietro wechseln.
  • 130 m weiter, RECHTS in die Via Matteotti.
  • ENDE der Tour am Kirchplatz.

VARIANTE A (Abkürzung)
  • Direkt nach einer Einmündung, bei Tierunterständen zur Rechten, an der Gabelung GERADEAUS (die Hauptroute zweigt hier links ab).
  • An der Gabelung RECHTS (von links mündet die Hauptroute ein). 
  • Entfernungsdifferenz beachten. Kurz darauf bei einem Haus zur Linken auf der Hauptpiste weiter »durch die Mauer«. Weiter wie beschrieben.
     
VARIANTE B (unkonventionelle Pfadverbindung)
  • Am Parkplatz nun RECHTS Richtung Nuraghe (ansehen/besichtigen, die Hauptroute wendet hier).
  • An der Ruine und am Wendeplatz RECHTS auf dem Pfad an der Mauer entlang; auch bei deren Linksbogen.
  • Etwa 70 m vor dem Linksknick der Mauer und dem Wald ca. 30° RECHTS. Bald den Durchbruch einer alten Mauer passieren. Kurz darauf mündet von rechts ein Pfad ein, in der eingeschlagenen Richtung (Westen) weiter.
  • Man trifft auf eine weitere alte Mauer zur Rechten. Linker Hand kurz parallel zu dieser weiter.
  • An einem kleinen freien Platz (an dessen unterem Ende sich ein Türchen befindet) rechter Hand, nahe dem Ende der Mauer RECHTS über diese Mauer und dem Pfad weiter entlang der Plateaukante folgen.
  • Bald wieder auf schlechter Piste wird ein Viehpferch mit Hunden passiert. Am Pistenwendeplatz danach links auf das Windrad zu und gleich wieder rechts.
  • An der Einmündung von rechts auf die Piste LINKS und das Gelände verlassen (von rechts mündet die Hauptroute ein). Weiter wie beschrieben. Entfernungsdifferenz beachten.
  • Durch das Gatter und am Parkplatz LINKS der kleinen Str. bergab folgen. 
  • Auf dem Hauptweg bis Tuili bleiben.
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Alle Bilder u. Texte: Werner Eichhorn - Mit freundlicher Genehmigung vom Bergverlag Rother
Giara di Gesturi: Hauptattraktion sind 600 kleinwüchsige halbwilde Pferde, die auf der Hochebene zwischen Korkeichen und dichter Macchia leben.
Wandertour Parco della Giara
Ausflug zu den kleinen Pferden auf einem Tafelberg bei Gesturi
Wasserfall Piscina de Licona
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50 Stufen zum Wasserfall