MTB-Tour auf den Monte Olinie
Das Tourenziel ist ein herausragender Aussichtsgipfel oberhalb von Talana
Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen
Strecke 29,2 km, 4:45 Std., 1286 Hm, tiefster/höchster Punkt 155/1360 m, maximale Steigung 18%, maximales Gefälle 25%, mittlere Steigung 12%. Verkehrsaufkommen Auf den Pisten praktisch keines, auch auf Straßen kaum nennenswert. Anspruch Kondition: *** Fahrtechnik: *****

Verpflegungsmöglichkeiten Bei der Auffahrt in Talana. Eine Quelle oberhalb von Talana und bei der Auffahrt zum Gipfel.
Startpunkt und Anfahrt Start- und Endpunkt ist die Abzweigung der SP 37 nach Urzulei von der SP 56, der Auffahrtsstraße nach Talana.
Resümee Eine mittellange, aber schwere Tour mit zunächst einfacher Auffahrt. Die Gipfelanfahrt ist anfangs etwas kniffelig, Hangkante und Gipfel sorgen für beste Ausblicke. Der sehr anspruchsvolle Abfahrtstrail erfreut alle Fahr­technikspezialisten.
Varianten Variante A: Einsteiger können die Tour abkürzen und nach dem ersten Pistenabschnitt bei Km 12,5 auf Straße zurück nach Talana fahren. Variante B: Wer den zweiten, sehr schweren Trailabschnitt nicht fahren möchte, kann die Tour abkürzen und bei Km 23,5 auf der verfallenen Straße nach Talana zurückrollen.
Wichtig Die Furtquerung am Ende der Tour ist nach Regenfällen oder bei Hochwasser evtl. problematisch. Im Kammbereich können starke Winde auftreten.
Sehenswert Talana.
 
Das abgelegene Städtchen Talana liegt an den Ausläufern des Gennargentu-Massivs auf 680 m Höhe. Einige Nuraghen in der näheren Umgebung belegen, dass auch diese hohen Bergregionen schon zu prähistorischen Zeiten besiedelt waren. Das Tourenziel, der Monte Olinie, ist ein herausragender Aussichtsgipfel oberhalb des Ortes.
Vom Startpunkt geht es auf kaum befahrener Provinzstraße moderat steigend nach Talana. Die nette kleine Stadt wird durchfahren, und auf einer Seitenstraße steigt man bis zu einer unbenutzten Neubaustraße, die zu einer Quelle mit Picknickplatz führt. Die Fahrbahn wechselt ihren Charakter drastisch und steigt auf einigen Kilometern steil und steinig hoch zur Traufkante des Massivs. Oben angekommen bietet sich ein herrliches Panorama, und man kann nun in die weite Hochebene blicken. Vorbei an einer Nuraghe schwenkt der Weg in südliche Richtung und steigt weiter, nachdem man eine kleine Straße gekreuzt hat, nur kurz auf Asphalt. Auf guter Piste geht es dann nahe der Hangkante, mit weitem Blick hinüber auf die Hochebene (den »Golgo«), das Bergdorf Baunei und die Küste bei Arbatax, stetig bergan. Der kurze Stich hinauf zum Gipfel lohnt sich, bietet der Monte Olinie doch dank seiner Lage eine sehr gute Aussicht. 
Der Abfahrtstrail führt auf dem ersten kurzen Stück fast parallel zur Hangkante entlang und stimmt so sanft ein auf das, was nun folgt: Der Pfad wird steil und steinig und windet sich in Serpentinen ins Tal, ist aber durchwegs flüssig zu fahren, wenn man Kurvenfertigkeit mitbringt.
Vor der ersten Straßenquerung wird es ein wenig einfacher, doch schon nach der Straße geht es teils stufig weiter. Eine Linksabzweigung des Trails darf man nicht verpassen, und nach kurzem Anstieg führt eine steile Piste zum nächsten Traileinstieg. Die verbleibenden Kilometer weisen nun einige Schiebe- und Tragepassagen mit heftigen Stufen auf, ganz zum Schluss geht es über eine in den senkrechten Fels gebaute Treppe abwärts. Nach einer Furtquerung rollt man auf gut fahrbarer Piste und ganz zuletzt auf der SS 56 zurück zum Ausgangspunkt.
  • START ist an der SP 56 am Abzweig der SP 37 in der Kehre LINKS bergan hoch nach Talana.
  • An einer Einmündung spitz von rechts GERADEAUS weiter die Str. nach Talana.
  • 150 m nach der Kirche spitz RECHTS steil bergan zwischen den Häusern hindurch (Via Regina Elena), Richtung Funtana Filigi.
  • An einer Gabelung LINKS weiter bergan (Via Alessandro Manzoni). Es folgt eine Links-Rechts-Kombination.
  • 50 m nach dem Versatz LINKS dem steilen Hauptweg hoch folgen (Via Verdi).
  • Schon nach gut 100 m in der Linkskehre LINKS hoch (Via Verdi).
  • LINKS bergan Richtung »Funtana Filigi« (Schild). 
  • Es folgen Serpentinen auf einer nagelneuen Str.
  • Man trifft spitz auf eine weitere Str. Hier scharf LINKS und weiter bergan.
  • Die Fontana Filigi mit Picknickplatz und Brunnen wird passiert. Der Asphalt endet, und 400 m nach der Funtana, bei einem Haus zur Linken, wird die Piste deutlich schlechter.
  • An einer Gabelung RECHTS hoch. Die Piste wird etwas besser; es folgen Serpentinen. 
  • (Achtung! Evtl. wird die Str. von der Funtana hier dereinst geradeaus zur Hauptstr. ausgebaut?)
  • An einem Abzweig GERADEAUS. Eine Linksserpentine folgt sogleich.
  • Beim Erreichen der Traufkante am Plateau GERADEAUS auf die ­Nuraghe zu.
  • An der Pistenkreuzung am Telegraphenmast vor der Hochspannungsleitung LINKS. Nun geht es auf den Monte Olinie zu.
  • Kurz nach Beginn des Asphalts die neue Str. leicht versetzt kreuzen (links-rechts/im Prinzip geradeaus) und gegenüber die kleine Str. wieder bergan (die Str. links führt nach Talana; quasi eine Art »Notausgang«). 150 m darauf dem Hauptweg etwas rechts folgen. Eine Quelle folgt.
  • Am Abzweig LINKS auf die Piste und somit auf die Hangkante zu.
  • Man passiert den Trailabzweig; GERADEAUS weiter die gute Piste bergan. Bald passiert man eine Antenne.
  • Der GIPFEL des Monte Olinie mit Holzunterstand, Grill und Tisch; natürlich mit perfektem Rundumblick. Zunächst retour wie gekommen.
  • Wieder am Abzweig des Pfades scharf RECHTS und zunächst nahezu eben (Sentiero 531 Richtung Coe Serra).
  • Nun geht es knackig bergab. Steile, teils kurze Serpentinen und anspruchsvoller Belag fordern Konzentration und Geschicklichkeit. Nach weniger als 2 km bessert sich der Weg. Eine Bachquerung folgt.
  • In einem Linksbogen dem abzweigenden Pfad RECHTS folgen (Wegweiser). Man kommt so direkt hinunter zur aufgelassenen SS 368.
  • Die alte Str. kreuzen und gegenüber RECHTS, kurz parallel der Str., ehe der Pfad nach wenigen Metern wieder links, weg von der Str., weiter fällt. (Hier wäre, mittels der aufgegebenen Str. links nach Talana, eine zweite »Notausstiegsmöglichkeit« dieser Tour.)
  • An einem Abzweig LINKS Richtung »Sorberine«. Es folgen nun einige Naturstufen und es geht recht knackig bergab.
  • Nach einer Bachquerung und 200 m Anstieg, an der Einmündung auf die Piste, GERADEAUS wieder bergab.
  • An der Sorberine am Tor GERADE in das Gelände hinein. Am oberen Gebäude rechts vorbei und durch ein kleines Tor weiter wieder auf dem teils erdigen Pfad. 
  • Am Wegweiser nicht rechts ab; nahezu GERADEAUS weiter Richtung »Coe Serra«. Bald, zumeist in Kammlage, bergab. Dem Hauptpfad bergab folgen; Serpentinen. 
  • Von rechts mündet spitz ein Trail ein; GERADEAUS weiter. Kurze Tragepassagen folgen. In der Kammlage bleiben. Es folgen nun auch Stufen.
  • Einen Fluss queren und am anderen Ufer an der Schranke RECHTS. Bald trifft man auf die Anfahrtsstr. Geradeaus.
  • ENDE der Tour an der Abzweigung der SP 37 von der SP 56.
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Alle Bilder u. Texte: Werner Eichhorn - Mit freundlicher Genehmigung vom Bergverlag Rother
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