Naturpark Capo Figari
Einmalige Landschaft und wilde Natur im Nordosten Sardiniens 
Der Naturpark Capo Figari, der auch die kleine Felsinsel von Isola di Figarolo umfasst, liegt an der Spitze der Halbinsel von Golfo Aranci. Über ein einfaches Gatter zugänglich, lockt das über 850 Hektar große Felskap aus senkrecht abfallenden Kalkfelsen, kleinen Buchten und Stränden mit Wanderwegen und Trails für Mountainbike-Fahrer. Neugierige können in einem alten Weltkriegs-Fort stöbern oder auf dem Marine-Funkstützpunkt den ganzen Nordosten Sardiniens von La Maddalena bis Capo Cerraso erblicken, an klaren Tagen reicht der Blick sogar bis ins ferne Korsika.
Der Naturpark ist auch auf europäischer Ebene als Naturreservat  zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) anerkannt und beherbergt neben seltenen Pflanzen und Vögeln auch Mufflon-Schafe, die hier ursprünglich zur Jagd ausgesetzt wurden. Diese Wildschafe sind mittlerweile so selten auf Sardinien, dass Sie unter besonderem Schutz stehen. Daneben leben hier die Korallenmöwe, Wanderfalken, das sardische Felsenhuhn, die im Mittelmeer sehr seltenen Sturmschwalben, Sturmtaucher und Kormorane.
 
Gleich am Eingang des Parks sind einige alte Kalköfen zu sehen, in denen bis in die 1950-er Jahre Baukalk gebrannt wurde. Die Anlagen wurden stillgelegt, nachdem der Abbau sich nicht mehr gerechnet hat.
 
Badefreunde und Unterwasser-Fans fühlen sich in der kleinen Felsbucht Cala La Greca wohl. Kurz vor der Bucht liegt eine makabre Sehenswürdigkeit verborgen, die an ein Schiffsunglück aus dem Jahre 1887 erinnern soll, als das Fährschiff Generoso II auf dem Weg von Civitavecchia nach Golfo Aranci fünf Besatzungsmitglieder verlor. Unter den insgesamt 13 Gruften und Grabsteinen befindet sich auch das Keltenkreuz auf der letzten Ruhestätte eines englischen Seemanns, weshalb der Friedhof auch fälschlicherweise Cimitero degli Inglesi (dt. Engländer-Friedhof) genannt wird, obwohl hier fast nur italienische Seeleute begraben liegen.
 
Auf einem Hügel am südöstlichsten Punkt des Felskaps liegen hingegen die Reste der Batteria Luigi Serra. Die vier verfallenen Geschützeinheiten, eine davon direkt aus dem Feld gehauen, stammt aus dem 1. und 2. Weltkrieg und sollte den Golf von Olbia verteidigen.
 
Auf dem höchsten Punkt des Capo Figari liegt hingegen die Überwachungseinheit der Marine, das Semaforo della Marina Militare. Hier wurde einst Rundfunkgeschichte geschrieben. Im Jahre 1930 wurde von Guglielmo Marconi hier das erste Mikrowellen- Richtfunksignal von Sardinien auf den italienischen Kontinent geschickt. Der steile Weg auf den Aussichtspunkt ist nicht zu verfehlen und man benötigt zu Fuß gute zwei Stunden, mit dem Mountainbike kann man den 342 Meter über den Meer gelegenen Aussichtspunkt in etwa einer Stunde erreichen.
 
Mehr Informationen zum Sito di Importanza Comunitaria (SIC) di Capo Figari e Isola di Figarolo: www.capofigari.it
Der Naturpark ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Vom Bahnhof Golfo Aranci einfach den Gleisen weiter Richtung Osten folgen.
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