Gairo Vecchio
Geisterdorf in der Ogliastra
Zu den Erlebnissen der besonderen Art zählt auch ein Ausflug ins Geisterdorf Gairo Vecchio.

Der etwa fünf Kilometer von Ulassai entfernt liegende Ort am Hang ist ein Beispiel für inseleigene Architektur.

Starke Regenfälle provozierten wiederholt Überschwemmungen in diesem Gebiet. Nach längerer Trockenheit folgte im Jahr 1951 ein anhaltender unüblich starker Wolkenbruch und zwang die Menschen in Gairo Vecchio ihre Behausungen zu verlassen.

Oben am Berg und unten an der Küste haben die Menschen ihre neuen Dörfer gebaut: Gairo Taquisara, Gairo Sant´Elena, Osini Nuovo und Cardedu.

Das Interesse für das alte Gairo kommt nicht von ungefähr: Die alten Häuser und Gebäude lassen noch Einblicke in die sardische Bauweise zu, auf deren Spuren man sich hier auf Schritt und Tritt begeben kann. 
Die historischen Baumaterialien wie beispielsweise Dachziegel und Balkone wurden für den Bau von Feriensiedlungen wiederverwendet.
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