Cattedrale dell'Immacolata Concezione
Der beeindruckende Dom zu Bosa
Die Konkathedrale der Diozöse Alghero-Bosa steht an prominenter Stelle direkt an der alten Brücke nach Bosa. Sie ist bereits die zweite Kathedrale des Städtchens, denn ursprünglich lag das Ortszentrum weiter flussabwärts rund um die alte Kathedrale von San Pietro extra muros

Das schmucke Gotteshaus bietet für Kunstfreunde einige Besonderheiten. Da wäre zum Beispiel der nie ganz fertiggestellte Glockenturm, für dessen Vervollständigung das Geld fehlte und 1683 ohne Turmspitze eingeweiht wurde.
 
Im Innern fällt der barocke Hochaltar auf, der ähnlich wie der Dom von Alghero und die Kathedrale von Cagliari von gewaltigen, weißen Marmor-Löwen bewacht wird.

Die Fresken der Kirche stammen aus der Hand des Künstlers Emilio Scherer (1845-1924), der aus Parma stammte, lange Zeit in Bosa lebte und dessen Werk  zahlreiche Bauten und Monumente an der sardischen Westküste prägt.
 
Das Deckenfresko, eine zeitgenössische Darstellung von Bosa mit den Schutzpatronen der Stadt und der Jungfrau Maria zeigt, dass sich die Palazzi entlang des Temo bis heute kaum verändert haben.
 
Gleich rechts des Eingangs fällt die erste überkuppelte Seitenkapelle auf, die aufgrund ihrer Größe auch Cappellone genannt wird und fast schon eine Kirche in der Kirche ist. Sie ist dem Sacro Cuore, dem  Heiligsten Herzen Jesu gewidmet und wurde erst 1809 geweiht.

Die der Unbefleckten Empfängnis geweihte Kathedrale von Bosa ist Ziel der alljährlichen Prozession der Madonna di Sos Regnos Altos.
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Timo Lutz
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