Santissima Trinità di Saccargia
Romanisch-pisanische Kirche südlich von Sassari
Die ehemalige Abteikirche Santissima Trinitá di Saccargia gehört zu den wichtigsten romanisch-pisanischen Bauten Sardiniens.
 
Errichtet wurde die Kirche 1116. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts kamen die Vorhalle und der 40 Meter lange Glockenturm hinzu. Das Gotteshaus diente den Benediktiner-Mönchen aus Camaldoli als Abteikirche. Vom Kloster selbst sind aber heute nur wenige Überreste zu sehen.

Das Innere der Kirche mit einem Kirchenschiff und drei Apsiden ist karg gehalten. Der Boden ist aus dunklem Trachyt-Gestein, ein Hängewerk aus Holz stützt das Dach.
 
In der mittleren größten Apsis findet sich ein Fresko, das in vier horizontale Zonen unterteilt ist. Im oberen Teil sieht man einen von Engeln umgebenen, segnenden Jesus. Darunter befinden sich die Jungfrau Maria und die Apostel. In dem unteren Streifen sind fünf Szenen aus dem Leben Christus abgebildet. Das vom romanisch-pisanischen Stil geprägte Fresko stammt aus dem 13. Jahrhundert.
 
Der Legende nach geht der Name der Kirche auf eine gescheckte Kuh zurück, die täglich zu den Mönchen lief, um ihnen ihre Milch anzubieten und sich zum Gebet niederkniete.
 
"Saccargia" wäre demnach abgeleitet vom dialektalen Wort für gescheckte Kuh "s'acca àrgia" oder "baccárgia", was Kuhstall bedeutet. Tatsächlich findet sich am linken Teil des vorderen Bogengangs eine in Stein gemeißelte Kuh.

Etwa 14 Kilometer vor Sassari, zwischen Ploaghe und Codrongianus und nur ein Katzensprung von der Schnellstraße SS 131 entfernt, liegt die Abteikirche Santissima Trinitá di Saccargia. Mit ihren schwarz-weißen Streifen aus Basalt und Kalkstein ist sie von der Staatsstraße SS 597 aus unübersehbar.
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