Costa Paradiso
Hellblaues Meer und rote Felsen
Die im Norden der Insel zwischen "Portobello di Gallura" und "Isola Rossa" gelegene Paradiesküste macht ihrem Namen alle Ehre. Entlang der Küste finden sich wuchtige, leuchtend rote Felsen und Klippen und kleine Buchten mit hellen Sandstränden und kristallklarem Wasser. 

Costa Paradiso - das ist eine kleine Feriensiedlung im Norden Sardiniens, die hauptsächlich aus Ferienhäusern, Villen und Appartements besteht. Fast alle sind mit rotem Prophyrstein verklinkert und in einer wilden Mischung aus zackigen Felsen, ausgewaschenen Schluchten und Felsspalten und saftigen Erbeerbäumen, Mastixsträuchern und Olaenderbüschen versteckt. Die Küste ist vor allem von Felsen und Klippen geprägt - und von einem wunderbaren Blick auf die Küste und das Meer. an klaren Tagen kann man sogar die Küstenlinie des fernen Korsika erkennen. 

Zwischen den rot leuchtenden Klippen verstecken sich immer wieder Buchten und kleine Sandstrände. Einer der größten und bekanntesten Strände ist Li Cossi mit seinem feinen Sand und glasklarem Wasser - und den im Hintergrund in den Himmel ragenden Granitfelsen. Weiter südlich zweigt eine kleine Straße zu den Hügeln von Porto Leccio ab. Von dort hat man eine gute Aussicht auf die rötlichen Granitfelsen. In Richtung Castelsardo geht es schließlich zum "Monte Tinnari" mit seinem gleichnamigen Strand. Der lange Badestrand besteht aus rosaschimmernden Kieselsteinen.

In Costa Paradiso geht es vor allem gemütlich zu. Zwei kleine "Centro Commerciale" mit jeweils einem kleinen Supermärkten und kleinen Restaurants sorgen für das Nötigste, für größere Besorgungen sollte man nach Badesi fahren. Wer hier Urlaub macht, sucht vor allem Ruhe, Panorama und Luft zum Durchatmen. Nicht wenige Villen haben einen eigenen Pool, denn in den wenigen Wochen der Hochsaison sind die Strände der Costa Paradiso schon mal gut besucht. 
Im Rest des Jahres sagen sich hier hingegen Fuchs und Hase gute Nacht. Ab und an ziehen vereinzelte Wildschweine durch die einsamen Gärten der Ferienhäuser, abgeschossen dürfen die traditionellen Bewohner der Costa Paradiso nicht. Urlauber trauen sich außerhalb der Saison selten hierher, denn die Wachmänner, die jahrein, jahraus die Siedlung mit einer Schranke versperren, schrecken vielen Ausflügler ab. 
 
Ihre Glanzzeit hatte die Costa Paradiso in den 1960-er Jahren als Stars und Sternchen wie die Schauspielerin Monica Vitti und der Regisseur Michelangelo Antonioni hier VIP-Urlaub machten. Aus dieser Zeit zeugt heute nur noch das Kuppelbauwerk La Cupola: ein verlassenes Glanzstück der Architektur von Dante Bini, das heute in der salzigen Meeresluft vor sich dahinrottet. Welche Stars und Sternchen sich heute an der Costa Paradiso in den zahllosen Villen, Häusern und Wohnungen aufhalten, wird diskret verschwiegen: Schließlich geht man an die Costa Smeralda zum Schaulaufen im Blitzlichtgewitter, an die Costa Paradiso höchstens zum Entspannen und Erholen.
 
Die Costa Paradiso ist von der Hauptstraße gut ausgeschildert. Die Zufahrt zu der Feriensiedlung ist ganzjährig bewacht, die Zufahrt durch die Schranke aber auf Verlangen frei.
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Torre di Vignola
Torre di Vignola
Spanierturm mit tollem Ausblick
Das spacige Kuppelhaus an der Costa Paradiso
La Cupola
Verlassenes Glanzstück der Architektur von Dante Bini
Der wuchtige Turm stammt aus der Spanierzeit um 1595 und ist heute noch gut erhalten
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Beschaulicher Ferienort im Norden Sardiniens
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Bizzarre Granitlandschaft im Tal des Mondes