Montiferru
Einsames Basaltmassiv an der Westküste
Der Name Montiferru oder Monte Ferru oder auch Monteferro (dt. Eisenberg) verrät, dass in dem uralten, vor Urzeiten erloschenen Vulkanmassiv noch zahlreiche Bodenschätze stecken. Am Osthang des Berges gibt es noch Reste alter Eisenminen. Die Silizium- und Feldspat-Adern sind aber noch kaum erschlossen.
 
Im Basaltmassiv leben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Neben Mufflons, Mardern, Wieseln, Füchsen und Wildkatzen kann man auch wieder Gänsegeier über den spitzen Hügeln kreisen sehen, die hier von sardischen Zoologen wieder angesiedelt worden sind.
 
Mountainbiker und Rennradler finden hier wunderbare Straßentouren und Offroad-Strecken. Wanderer können auf unmarkierten, aber gut erschlossenen Spazier- und Trekkingwegen auf eigene Faust losziehen.

Im Herbst kann man Brombeeren pflücken - immer begleitet von einer atemberaubenden Sicht auf die Hochebene von Abbasanta, auf das Bergdorf Cuglieri bis auf den Golf von Oristano und die Insel Mal di Ventre.
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Andrea Behrmann
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