Punta La Greca
Kleine Buchten, glasklares Wasser und ein Schiffswrack am Horizont
Die kleine Landzunge von Punta La Greca wartet mit gleich mehreren kleinen Sandbuchten auf, die von zackigen, rostroten Granitfelsen voneinander getrennt sind. Das Wasser ist glasklar, der Sand grobkörnig und dank der unterschiedlichen Ausrichtungen der Buchten findet man hier für fast jede Windrichtung die passende, geschützte Bucht.
Besonders spannend ist der Blick vom Handtuch der im Osten gelegenen Mini-Buchten: Am Horizont ragt der Bug und ein Lastkran des rostigen Wracks der „Chrissos“ aus den Fluten. Der Frachter, der geschmuggelte Zigaretten geladen hatte, schellte in der Silvesternacht 1974 bei einer Sturmflut auf die Felsen der kleinen Insel isolotto di Reulino und blieb dort einige Jahre nur leicht beschädigt auf den seichten Felsen hängen. Beim Versuch, das Wrack zu bergen, geriet jedoch die Kommandobrücke in Brand und das Schiff wurde schließlich seiner selbst überlassen. Bei einem heftigen Wintersturm barst das über 70 Meter lange Schiff in mehrere Teile und verrostet seither vor der Küste Sardiniens – zur Freude von Tauchern und Schlauchbooten, die das Metallgerippe in den Sommermonaten umkreisen.
 
Anfahrt: Etwa ein Kilometer südlich von Porto San Paolo führt von der Hauptstraße SS 125 eine asphaltierte Straße zu den kleinen Hafen von Cala Finanza. Auf dem großen Parkplatz oberhalb des Hafens parken, von hier über ein Tor auf dem Feldweg zu Fuß weiter zu den Buchten.
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