Stagni di Feraxi, Colostrai, Saline und San Giovanni
Feuchtgebiete an der Südostküste
Etwa vierzig Binnengewässer gilt es nach dem Abkommen von Ramsar - der internationalen Abhandlung über die einheimische Flora und Fauna - auf dem italienischen Festland und den Inseln des Mittelmeerlandes zu schützen. Das sind insgesamt mehr als 50.000 ha, von denen allein 13.000 ha auf Sardinien liegen. Die meisten Lagunenseen liegen in Feuchtgebieten um Cagliari und Oristano

An den Stränden von Muravera und der Flussmündung des Flumendosa liegen die für die Flora und Fauna so wichtigen Stagno Colostrai, Feraxi, San Giovanni und Saline

Mit ein bisschen Glück kann man hier den Rotschenkel - einen großen Vogel mit sehr langen Beinen, roten Füssen und schwarzweißen Federkleid - sehen. Oder die Tauchente - die bei der Nahrungssuche und bei der Flucht taucht und ihre Jungen auf dem Rücken spazieren führt. Im Frühling erwachen die Binnenseen zum Leben, denn dann wird die Insel das Ziel zahlreicher Vögel, die im Winter in Afrika heimisch sind.
 
Nicht immer finden sie sich zur gefragten Jahreszeit ein: besonders eindrucksvoll ist das Schauspiel der Kormoranschwärme im Winter. In geschlossener Anordnung fliegen sie dicht über der Oberfläche des Wassers, die sie im Fluge aufwirbeln. Das scheucht die Fische auf, die dann um so einfacher zu fangen sind. 

Die Lagunenseen auf der Insel gehören übrigens noch zu den wenigen Gebieten im Mittelmeerraum, in denen Purpurhühner und Flamingos nisten und überwintern.
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Andrea Behrmann
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