Klima und Wetter auf Sardinien
Die Erfahrung zeigt es: Der Urlaub auf Sardinien ist ganzjährig herrlich!
Am schönsten ist es auf Sardinien im Früh- oder Spätsommer, wenn die Insel bunt wird - die Töne reichen dann von hellgrün über gelbbraun bis eisblau. Wenn der Sommertrubel noch nicht eingesetzt hat oder die Insel sich gerade davon erholt. Dann ist es auf Sarsdinien am allerschönsten! 

Im April, Mai, Juni und September locken schönes Wetter, laue Winde, wenig Gäste und Temperaturen um die 20 bis 25 Grad. Nur die Wassertemperaturen können im Frühjahr noch etwas frisch sein.
 
Auch die Unterkünfte sind dann viel billiger als zur Hauptsaison. Die meisten Hotels öffnen im Mai und bleiben bis Mitte Oktober geöffnet.
Im Früh- oder Spätsommer zeigt sich die Insel von ihrer blühendsten Seite. Nichts ist schöner, als bei milden Temperaturen am Strand zu liegen, mit Freunden im Freien zu essen und die Flora in ihrer ganzen Pracht zu bestaunen.
 
Auch wenn die Saison noch nicht begonnen hat oder schon zu Ende ist, gibt es in diesen Monaten ein buntes Programm an Freizeit- sowie Sportveranstaltungen und Motorradfahrer ziehen auf den einsamen Kurvenstrecken der Insel ihre Runden. 
 
In der Saison, von Anfang Juli bis Ende August, macht die unerträglich sengende Hitze vor allem älteren Menschen und Kindern schwer zu schaffen. Auch herrscht ständig Brandgefahr!
 
Der Boden der Insel erbebt unter den Schritten der vielen Touristengruppen: Denn dann sind in Italien Sommerferien. Das Landschaftsbild hat in diesen Monaten etwas wüstenhaftes an sich: Vertrocknete Felder und ausgetrocknete Flussbetten. Dann kann man es am besten am Strand aushalten. 
 
Im Spätsommer oder im Herbst fallen sie dann endlich, die ersehnten Regentropfen und bringen ein wenig Abkühlung. Die Temperaturen sind erträglich, die Winde lau: Im Oktober kann zum Beispiel noch gebadet werden.
 
Vor allem zu dieser Jahreszeit merkt man den Unterschied zwischen Süd- und Nordsardinien: Dann ist es im Süden in der Regel noch zwei bis drei Grad wärmer als im Norden. Eigentlich ist diese Jahreszeit der richtige Zeitpunkt für einen Aktiv-Urlaub. Egal ob Wandern, Mountainbiken oder Klettern - im Herbst ist Sardinien ein Outdoor-Paradies. 

Erst im November wird es merklich kühler. Das Herzstück der Insel ist dann die wunderschöne Flora: Ausgefallene Macchiagewächse, Farne, Pinien, Oleanderbüsche und Olivenbäume verzaubern die Landschaft. 
 
Im Winter ist es an der Küste eigentlich nie kälter als 8 Grad Celsius. Doch nass und feucht ist es. Hinzu kommt, dass viele Häuser und Wohnungen entweder gar nicht oder nur mit einem Kamin geheizt werden. Das ist zwar romantisch, doch manchmal recht ungemütlich, insbesondere wenn man morgens mit steifen Fingern und kalten Füßen die Kaffeemaschine in Gang bringen soll.
 
Der Winter ist ideal für Wanderer oder Aktiv-Urlauber, die dann Schritt für Schritt die schönsten Flecken der Insel für sich haben. Einziges Manko sind die manchmal tagelang anhaltenden Winterstürme. 

Was die wenigsten wissen: Auch auf Sardinien schneit es! In den Bergregionen - meist zwischen Dezember und Februar, dann können die Temperaturen auch auf 2-3° C zurückgehen. In dem Ort Fonni gibt es sogar eine Wintersport-Anlage mit Skilift.
 
Januar ist übrigens schon die ideale Trainingszeit für Rennradfahrer und hartgesottene Wellenreiter, Windsurfer und Kiter haben die wilden Strände im Süden und Westen der Insel zu Beginn des Jahres noch ganz für sich alleine.
 
 
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