Santa Teresa Gallura
Santa Teresa di Gallura und Capo Testa: Römer, Österreicher und Hippies
1808 gründete Viktor Emanuel I., König von Sardinien-Piemont, Santa Teresa di Gallura und benannte das Städtchen nach seiner österreichischen Gemahlin Maria Theresia von Österreich-Este. Doch der Landstrich von Santa Teresa ist schon seit Urzeiten bewohnt: Erste Spuren gehen auf die Nuraghen zurück, die hier unter anderem die Gigantengräber von Lu Branali hinterlassen haben. Römer nutzten die Granitfelsen am nahegelegenen Capo Testa als Steinbruch und die letzten Hippies aus den 1970-er Jahren leben noch heute in Höhlen und zwischen Granitblöcken im legendären Valle della Luna

Santa Teresa ist im Sommer ein beliebter Ferienort: Dann öffnen zahlreiche Bars und Kneipen im Zentrum. Von Juli bis September ist in den Hauptstraßen abends ein kleiner Kunstmarkt aufgebaut. Außerdem hat man in Santa Teresa einen Traumstrand direkt vor der Tür: Die wunderschöne Sandbucht von Rena Bianca liegt nur wenige Meter von der Altstadt entfernt. Von Mitte Juni bis Mitte September gibt es außerdem einen Strandbus, der die wichtigsten Strände der Gegend anfährt - zur Saison kann man deswegen in Santa Teresa auch gut ohne eigenes Auto Urlaub machen.

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Timo Lutz