Porto Rafael
Träumen heißt Leben
Nur wenige Jahre nachdem sich der Ismailiten-Prinz Karim Aga Khan IV. Anfang der 1960-er Jahren die Smaragdküste als Promi-Paradies ausgesucht hatte, ging ein spanischer Fürst namens Rafael Neville im Gewässer rund um das Maddalena-Archipel auf die Suche nach „seinem“ Paradies: Ein Ort wo Träumen gleich Leben bedeutet, oder das Leben zum Traum wird. 
Mitte der 1960-er Jahre fand er gegenüber von La Maddalena die Bucht Agincourt und gründete in ihr das nur etwa 4 km von Palau entfernt liegende Porto Rafael im spanischen Stil. Hier feierte Fürst Neville in unvergesslichen Festen sein Lebensideal: Den Wunschtraum vom schönen und glücklichen Leben im Einklang mit der Natur. 
Auch heute kann man in Porto Rafael diesen „Ort zum Träumen“ noch ausmachen. Allerdings mausert sich der Ort mit Yachthafen immer mehr zum Touristenzentrum. 
Sehenswert ist neben dem Haus Rafaels mit der Inschrift "sognare è vivere" (Träumen heißt Leben) und der Kirche Santa Rita der Aussichtspunkt auf der Punta Sardegna: Von der Aussichtsplattform, etwas versteckt an einem kleinen Bergpass gelegen, genießt man einen der schönsten Ausblicke auf die Insel Spargi.
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Andrea Behrmann
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